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Liebe ist ...

25. Juli 2010 bis 29. Mai 2011
Museum am Lindenplatz

Vernissage : Sonntag, den 25. Juli 2010, 11.15 Uhr
 

 

 


 
Liebe ist gar nicht so einfach zu erklären.
Noch weniger ist sie auf einen Nenner zu bringen.
 
Wir lieben unseren Partner bedingungslos, unsere Kinder über alles, wir mögen unsere Freunde. Der alltägliche Sprachgebrauch zeigt die vielen Nuancen des Begriffs "Liebe" auf.
 
Wir sagen zu unserem Partner:
"Ich liebe Dich". Und im gleichen Atemzug bekunden wir: "Ich liebe Hunde und Katzen" oder "Ich liebe es, Wandern oder Segeln zu gehen". Wir sprechen von un-seren geliebten Hobbys, von der Liebe zur Modell-eisenbahn oder zum Aquarellmalen. Der eine hat eine Vorliebe für Mozarts Klavierkonzerte, andere kümmern sich mit viel Liebe um das Rosenbeet.

Die Biologie macht es sich einfach: für sie ist die Liebe das Zusammenspiel von Hormonen zur Sicherung der Nachkommenschaft und zur Arterhaltung. Wo bleibt denn da die Romantik!

Liebe ist so vielseitig, vielschichtig, wie Menschen einzigartig sind. Jeder hat andere Vorstellungen von und Erwartungen an die Liebe. Schon viele große Philosophen haben die Liebe analysiert, sie ist von Wissenschaftlern untersucht worden. Die Liebe ist ein von Gesellschaft und Zeit geprägtes Phänomen. Je nach sozialer oder kultureller Wirklichkeit ändert sich die Liebe immer wieder, bekommt einen neuen Inhalt.

Die antike Welt vertraute die Liebe der Obhut zweier Göttinnen an. Im Mittelalter wurde der edle Ritter von der Sehnsucht zu einer unerreichbaren Dame geplagt, was im Minnesang seinen Ausdruck fand.
ie Renais-sance genießt die Liebe mit offener Lebensfreude, im Rokoko liebt man Galanterie und Schäferspielchen, ehe die Liebe im Tränenstrom Werthers ertrinkt oder in der Häuslichkeit des Biedermeier erstickt.
 

Die Ausstellung "Liebe ist ." im Museum am Lindenplatz will die Liebe in vielfältigsten Formen und Facetten aufleuchten lassen. Dabei haben wir unseren Schwerpunkt darauf gelegt, wie Liebe zum Ausdruck gebracht werden kann und in welchen Lebensbereichen sie uns begegnet.

Der Versuch einer Definition steht am Anfang der Ausstellung, daneben zeigen wir verschiedene Symbole, die für Liebe stehen, und mit denen man seine Liebe bekundet hat. Dass die Liebe inspiriert, steht außer Frage: eine kleine Auswahl von Liebesgedichten, Liebesbriefen Liebesliedern über mehrere Jahrhunderte unterstreicht die Bedeutung des Themas in der Kunst.

Im oberen Geschoss sind verschiedene Facetten der Liebe zu entdecken:
die Liebe von Mann zu Frau, von Mutter zu Kind, von Mensch zu Mensch (caritas), aber auch die Liebe zu Dingen oder Beschäftigungen (Hobby, Sammelleidenschaft).
 
Von der Arterhaltung aus biologischer Sicht, schwenken wir über die unterschiedlich gelebten Vorstellung der Ehe über die Jahrtausende hin zum rein physischen Aspekt der Liebe und der Geschichte der käuflichen Liebe.

Liebe ist ... was es ist!
 
 

Öffnungszeiten:
 

Samstags :  15.00 - 18.00 Uhr
Sonn- und Feiertags : 14.00 - 18.00 Uhr
Informationen:
 

Gruppenbesuche und Führungen auf Anfrage unter der

Telefonnummer: + 497621/ 79 22 19
oder per Email: simone.meyer@museen-weil.info

 
   
   
   
  
"Vom Korn zum Brot"

30.Mai bis 31.Oktober 2010
Landwirtschaftsmuseum Altweil
 

 


 


 


 
Die Deutschen sind mit einem jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 82,7 kg Europameister im Brotverzehr.
Laut Deutscher Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) haben sie mit rund 300 Brotsorten und 1200 Arten von Klein-gebäck auch die größte Auswahl. Besonders beliebt sind die regionaltypischen Mischbrote.
 
Trotzdem ist der Brotverbrauch signifikant zurückgegangen. Vor hundert Jahren noch lag der Verzehr von Brot in Deutschland bei 139,2 kg pro Kopf im Jahr. Damals war das Brot Hauptnahrungsmittel, heute ist es zu einer Zwischenmahlzeit oder zu einer Beigabe zum Essen geworden.

 "Vom Korn zum Brot" heißt die diesjährige Sonderausstellung im Altweiler Landwirtschaftsmuseum.
Die Volkskundlerin Heidrun Hajosch aus Freiburg hat aus der über 6.000-jährigen Geschichte von Getreideanbau und Brotherstellung eine kleine Sonderschau über die Anbau, Ernte und Verarbeitung von Getreide zusammen-gestellt.
 


 


 
 

Der Gang zur Mühle, das gemeinschaftliche Brot-backen damals und die Bedeutung des Brotes in der menschlichen Kultur und Religion werden ebenso thematisiert wie die heutige Nutzung von Getreide, zum Beispiel als nachwachsender Energielieferant.


 
  Die bedeutendsten Getreidesorten werden vorgestellt: draußen in Pflanzkästen kann der Besucher die Sorten Roggen, Weizen und Gerste wachsen sehen kann, drinnen sind die Körner der verschiedenen Sorten in Gläsern zum Anschauen und Vergleichen bereitgestellt.
Öffnungszeiten:

Sonntags :  14.00 - 18.00 Uhr bis zum 31. Oktober

Gruppenbesuche und Führungen auf Anfrage unter der Telefonnummer: 79 22 19.
oder per Email:
simone.meyer@museen-weil.info