Herzlich willkommen
Die vier städtischen Museen in Weil am Rhein sind dezentral
an verschiedenen Punkten der Stadt gelegen.
Während das Museum am Lindenplatz im historischen Ortskern des
früheren Dorfes Weil mit einem engagierten Museumskreis
Sonderausstellungen zu aktuellen wie historischen Themen
veranstaltet, werden in den drei kleineren Museen speziell die
Themen dokumentiert, die charakteristisch für die
stadtgeschichtliche Entwicklung der Quartiere oder Ortsteile
sind.
Der bis zum Ende des 19. Jahrhunderts vorherrschende
Agrarbereich wird in Altweil mit dem Landwirtschaftsmuseum
(Produktion) und in Ötlingen mit der Dorfstube (Wohnen)
dargestellt. Die bedeutende Textilgeschichte zwischen
1880 und 1982 wird in ehemaligen Werkstatträumen einer früheren
Seidenstoffweberei in ursprünglich belassenen Räumen
nachvollziehbar. Alle drei thematischen Museen sind an
Originalschauplätzen, ja sogar in ursprünglich belassenen Räumen
eingerichtet.
Die städtische Galerie Stapflehus im ehemaligen Vogtshaus zeigt
in Kooperation mit dem Kunstverein Weil am Rhein jährlich vier
bis sechs Kunstausstellungen. Gruppenausstellungen, thematische
Projekte, die Präsentation des Markgräfler Kunstpreises oder die
Regionale im organisatorischen Verbund mit über zehn weiteren
Galerien der Region gehören zum Profil
der Galerie, die sich in den vergangenen zehn Jahren den Ruf als
eines der wichtigsten Ausstellungshäuser für zeitgenössische
Kunst im Kreis Lörrach verschaffen konnte.
Aktuelles
Mönche,
Bauern, Rittersleut. 1225 Jahre Weil
9. Oktober 2011 bis 22. Juli 2012 Vernissage: 9. Oktober,
11.15 Uhr
Anläßlich
des 1225-jährigen Jubiläums der ersten ur-kundlichen Erwähnung
von Weil anno 786 begibt sich das Museum am Lindenplatz auf
Spurensuche ins Mittelalter.
Was hat sich hier in Weil in der Zeit ab 800 abgespielt?
Wie muss man sich das Leben im Mittelalter hier
vorstellen? Wie hat das Dorfleben ausgesehen? Wer hatte
in Weil das sagen? Wie lebten die Edelleute auf der
nahegelegenen Burg Rötteln?
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