Museen Weil am Rhein
Museum am Lindenplatz
Galerie Stapflehus
Landwirtschaftsmuseum
Textilmuseum
Dorfstube
Vitra Design Museum
Museum am
Lindenplatz
Galerie Stapflehus
Landwirtschafts
museum
Museum Weiler
Textilgeschichte
Dorfstube
Ötlingen
Vitra Design
Museum

Herzlich willkommen

Die vier städtischen Museen in Weil am Rhein sind dezentral an verschiedenen Punkten der Stadt gelegen. Während das Museum am Lindenplatz im historischen Ortskern des früheren Dorfes Weil mit einem engagierten Museumskreis Sonderausstellungen zu aktuellen wie historischen Themen veranstaltet, werden in den drei kleineren Museen speziell die Themen dokumentiert, die charakteristisch für die stadtgeschichtliche Entwicklung der Quartiere oder Ortsteile sind.  
 
Der bis zum Ende des 19. Jahrhunderts vorherrschende Agrarbereich wird in Altweil mit dem Landwirtschaftsmuseum (Produktion) und in Ötlingen mit der Dorfstube (Wohnen) dargestellt. Die bedeutende Textilgeschichte zwischen 1880 und 1982 wird in ehemaligen Werkstatträumen einer früheren Seidenstoffweberei in ursprünglich belassenen Räumen nachvollziehbar. Alle drei thematischen Museen sind an Originalschauplätzen, ja sogar in ursprünglich belassenen Räumen eingerichtet.  
 
Die städtische Galerie Stapflehus im ehemaligen Vogtshaus zeigt in Kooperation mit dem Kunstverein Weil am Rhein jährlich vier bis sechs Kunstausstellungen. Gruppenausstellungen, thematische Projekte, die Präsentation des Markgräfler Kunstpreises oder die Regionale im organisatorischen Verbund mit über zehn weiteren Galerien der Region gehören zum Profil der Galerie, die sich in den vergangenen zehn Jahren den Ruf als eines der wichtigsten Ausstellungshäuser für zeitgenössische Kunst im Kreis Lörrach verschaffen konnte.

 

Aktuelles

Neuer Ausstellungskatalog
„Landwirtschaftsmuseum Weil am Rhein. Ländliches Erwerbsleben im 19. und 20. Jahrhundert“

 
Nach über zweijähriger Projektdauer ist es nun soweit. Der Ausstellungskatalog zur Dauerausstellung des Landwirtschaftschaftsmuseums ist frisch aus der Druckerei geliefert worden und ist nun käuflich zu erwerben.
 
Der Katalog mit dem Titel „Das Landwirtschaftsmuseum – Ländliches Erwerbsleben im 19. und 20. Jahrhundert“ beleuchtet in einem historischen Teil schwerpunktmäßig die Landwirtschaft in Weil am Rhein und seinen Teilorten von 1800 bis 1970. Zweiter Bestandteil des Katalogs ist die fotografische Darstellung der im Museum ausgestellten Objekte mit ausführlichen Beschreibungen und Erklärungen.
 
Bis um die Jahrhundertwende war die Landwirtschaft tatsächlich die Erwerbsgrundlage der Weiler Bevölkerung. Neben Viehzucht und Milchwirtschaft sicherte vor allem der Anbau von Obst, Gemüse und Wein das Einkommen der kleinen landwirtschaftlichen Betriebe. Als um 1900 sich dann Bahn und Industrie in Weil ansiedelten, nahm die landwirtschaftliche Produktion rasant ab: nur noch 10 % der Bevölkerung waren in der Landwirtschaft tätig, 1949 waren es noch 3 %.
 
Dieser Ausstellungskatalog beleuchtet diesen Strukturwandel und beschreibt die Auswirkungen für die hiesige Landwirtschaft. Dabei geht die Historikerin Patricia Reister sowohl auf den allgemeinen strukturellen Wandel und die Probleme in der Landwirtschaft allgemein ein, als auch auf die Entwicklung der Landwirtschaft in Weil, Haltingen, Ötlingen und Märkt. Die hiesigen Landwirte waren nicht nur Zerstörungen durch Kriegshandlungen, klimatischen Problemen durch harte, frostreiche Winter oder regenreiche, kalte Sommer und der Reblausplage ausgesetzt. Auch die Motorisierung der Landwirtschaft, der Einsatz von neuen Düngemitteln, der Verlust von Ackerland durch Straßenbau und Industrieansiedlungen erschwerten und veränderten die Arbeits- und Lebensbedingungen unserer Landwirte. Der Katalog gibt einen umfassenden Einblick in den Wandel der Landwirtschaft vor Ort und beschreibt die Antworten der Landwirte und auch der Politik in diesem Prozess (Gründung von Genossenschaften, Flurbereinigung, usw.).
Wie auch die Dauerausstellung des Museums sind die Kapitel des Katalogs in die Bereiche Weinbau, Obstanbau, Viehhaltung, Ackerbau und Grünlandbewirtschaftung eingeteilt.
 
Der Katalog zur Dauerausstellung des Museums kostet 14,90 Euro und ist im Museumsshop des Museums am Lindenplatz und in der Buchhandlung Lindow erhältlich.
 
Praktische Informationen:
 
Titel:
Landwirtschaftsmuseum Weil am Rhein
Ländliches Erwerbsleben im 19. und 20. Jahrhundert

Kulturamt Stadt Weil am Rhein (Hg.)
ISBN-978-3-00-068731-9
Preis 14,90 Euro
 
 
Verkaufsstellen:
Museum am Lindenplatz/ Museumsshop
Am Lindenplatz/ Bläsiring
79576 Weil am Rhein
(zu den Öffnungszeiten am Wochenende: Sa 15-18 Uhr und So 14-18 Uhr)
 
Buchhandlung Lindow
Hinterdorfstr. 36
79576 Weil am Rhein
Zu den Öffnungszeiten siehe www.buchhandlung-lindow.de
 
 
Ab April 2022 zusätzlich:
Landwirtschaftsmuseum
Bläsiring 10
79576 Weil am Rhein
 
Bei Rückfragen:
Kulturamt Stadt Weil am Rhein
Simone Kern (Kuratorin)
T: 07621/704416 od. per Email. S.kern@weil-am-rhein.de

   
     
   
   

Erster digitaler Adventskalender der Städte Huningue und Weil am Rhein.
Der Adventskalender ist ein neues länderübergreifendes Gemeinschaftsprojekt der Kulturämter der beiden Städte. Aus jeder Stadt werden 11 Videos gezeigt und an Nikolaus sowie an Heiligabend werden Gemeinschaftsproduktionen von französischen und deutschen Mitwirkenden veröffentlicht.

Hier geht es zum Link

Baden-Württemberg in Alarmstufe seit 17.11.2021
Die Corona-Verordnung sieht in diesem Fall landesweit die 2G-Regel etwa in Museen, bei Ausstellungen sowie den meisten anderen öffentlichen Veranstaltungen vor.
Der Zutritt zu unseren Museen ist daher nur für Geimpfte und Genesene möglich.


 
 








Neue Sonderausstellung im Museum Weiler Textilgeschichte Kunstvoll verwoben
 

Karola Kauffmann auf Tuchfühlung mit Schwarzenbach & Co.
7. Nov. 2021 – 17. Juli 2022

Karola Kauffmann ist eine der letzten Berufshandweberinnen in Deutschland. Sie webt ihre Stoffe, Kleider und Kunstobjekte auf über 200 Jahre alten Webstühlen, wie man sie früher, lange vor der Industrialisierung, zur Heimarbeit in den Stuben stehen hatte.

Karola Kauffmanns handgewebte Stoffe sind Kunst - von hohem Anspruch und hoher Güte. Sie verwendet edle Naturmaterialien wie Seide, Kaschmir oder die Haare des wertvollen mongolischen Yangir-Steinbocks und des wilden Moschusochsen. Sie experimentiert mit Metalldraht und Kunststoffen. Karola Kauffmann spielt mit Material, Farben und Technik und ist immer auf der Suche nach dem Besonderen. Es entstehen erlesene Stoffe und Tücher voller Kraft, Charakter und Eigenwilligkeit.

Diese Webarbeit bedingt ein komplexes Zusammenspiel zwischen Intuition, Denkkraft und Handfertigkeit. Das Schiffchen mit dem Schussfaden wird allein durch Muskelkraft schwungvoll hin- und hergestossen. Gleichzeitig hat das Weben aber auch etwas Meditatives. Es braucht Geduld und eine ruhige Hand um beispielsweise den Kupferdraht mühselig durch die 3400 Kettfäden auf und ab zu führen.
Karola Kauffmann versteht, vermeintliche Gegensätze zu vereinen und daraus prachtvolle und edle Stoffe, Kleider oder Raumobjekte zu schaffen.

Auf Tuchfühlung mit Schwarzenbach & Co.
Genau wie die Seidenweberei Robt. Schwarzenbach & Co. einst in Friedlingen stellt Karola Kauffmann Seidenstoffe her, aber auf traditionelle handwerkliche Weise. Ihre Art des Arbeitens geht der mechanisierten Produktionsform wie sie beispielsweise in der Seidenweberei Robt. Schwarzenbach & Co. erfolgte, voraus.

Gleichzeitig entstanden große textile Firmenimperien wie Schwarzenbach & Co. aus dem Verlagssystem (d.h. dem Vertrieb und Handel der Stoffe aus Heimarbeit) des 19. Jahrhunderts.

So schließt sich mit der Präsentation von Karola Kauffmanns wunderschönen Arbeiten in den ehemaligen Räumen der Seidenweberei Schwarzenbach in Friedlingen der Kreis.
Dass Karola Kauffmann noch Garnrollen aus den Altbeständen der ehemaligen Seidenweberei Schwarzenbach besitzt und daraus Stoffe gewebt hat, ist eine der schönen Geschichten, die während der Ausstellungsvorbereitung zu Tage kam.

Am Sonntag, den 7. November um 11.15 Uhr wird im Museum Weiler Textilgeschichte die neue Sonderausstellung eröffnet.

Oberbürgermeister Wolfgang Dietz wird die Gäste begrüßen. Maren Buntz, langjährige Vorsitzende des Kunstvereins Bad Säckingen, wird eine Einführung zur Ausstellung geben.

Die Ausstellung ist jeden Sonntag von 14 bis 18 Uhr geöffnet und wird bis zum 17.07.2022 zu sehen sein.
Erweiterte Öffnungszeiten anlässlich des „Tag der offenen Ateliers“ am Sonntag, 5. Dez. 2021 von 11-18 Uhr.

Führungen und Gruppenbesuche auf Anfrage

www.museen-weil-am-rhein.de; www.karolakauffmann.ch

 
Für die Vernissage im Textilmuseum gilt die 2G-Regelung. Das bedeutet, dass nur geimpfte oder genesene Personen daran teilnehmen dürfen. Für den normalen Museumsbesuch an Sonntagen ohne Veranstaltungen gilt in der derzeitigen Warnstufe die 3G-Regel, aber mit der Auflage, dass die Getesteten einen PCR-Test vorlegen müssen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Zudem gilt weiterhin Maskenpflicht in Innenräumen und die Abgabepflicht der Kontaktdaten per Luca-App oder mit dem Formular.
 

   
Menschen im Museum

Neue Ausstellung im Museum am Lindenplatz
Menschen im Museum # gemeinsam # lebendig # kreativ“
(12.6.2021-22.7.2022)

Was ist ein Museum?
Was passiert in einem Museum?
Welche Menschen gehören zum Museum dazu?
Und wer darf mitmachen?
 
Die Ausstellung „Menschen im Museum“ wirft verschiedene Perspektiven auf den Ort des Museums und wie er durch oder von Menschen belebt wird. Es ist ein kritischer Blick auch darauf, dass seit dem Frühjahr 2020 Kultur weltweit nicht mehr als systemrelevant gilt.
 
Die Ausstellung setzt sich aus drei Bereichen zusammen. Karl Abings Fotoarbeiten stellen Menschen in Museen auf der ganzen Welt dar. Hier steht die Wechselwirkung zwischen Ort und Objekten im Fokus. Die Fotografien von Siglinde und Bernhard Wißgott porträtieren hingegen die Menschen „hinter den Kulissen“, die zum alltäglichen Museumsbetrieb der städtischen Museen in Weil am Rhein gehören.
Ein dritter Teil hebt die Bedeutung der Museumspädagogik hervor. Fast 150 Kinder aus drei Ländern haben sich an der Weiler „Getty Challenge“, dem Nachstellen berühmter Kunstwerke beteiligt. Die kreativen Ergebnisse sind nun für ein Jahr im Museum und auf dem Lindenplatz zu sehen.

 


 
 

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